Dibetisches Fußsyndrom: Ursachen & Pflege

Hier erfahren Sie alles über die Entstehungsursache inkl. Pflegetipps rund um die Krankheit.


Bei Menschen mit Diabetes können sehr schnell chronische Wunden an den Füßen entstehen. Diese Wunden verheilen nur sehr schlecht bis gar nicht. Grund dafür ist die Zuckerkrankheit, die eine Schädigung der Gefäßsysteme hervorruft.


Können die Gefäße nicht mehr richtig arbeiten, kommt es zu einem Rückstau: eine Ansammlung von Flüssigkeit in den Zellzwischenräumen. Die Haut verändert sich und ist anfälliger für Wunden.


In manchen Fällen bilden sich auch Ekzeme oder Fisteln um die betroffene Region. Meistens reichen hier sogar kleine Druckstellen aus, die sich durch fehlende Pflege verschlimmern und in große Wunden übergehen.


Die moderne bzw. feuchte Wundversorgung unterstützt bei der Abheilung solcher Wunden. Daher sollten Sie sich als Betroffene/r unbedingt einen modernen Wundversorger suchen.

Der Diabetische Fuß ist eine problematische Folgeerkrankung und gilt als weit verbreitete und chronische Volkskrankheit in Deutschland. Besonders schlecht eingestellter Blutzucker begünstigt die Durchblutungsstörungen und es kommt zusätzlich zur Nervenschädigungen.

Als Betroffener und Angehöriger sollten Sie besonders die folgenden Körperstellen im Auge behalten:


Fußsohle

  • Zehenkuppen

  • Groß- & Kleinzehballen

  • Ferse & Fersenrand Fußrücken

Fußrücken

  • Krallenzehen

  • Großzehen

  • Ggf. Schiefstellung

  • Fußrückenhöcker Seitlicher Fußrücken


Seitlicher Fußrücken

  • Fußnägel & Nagelbett

  • Zehenzwischenräume Mittelfußknochen

  • Fersensporn Äußere Knöchel


Tipp: Mit diesen Tipps können Sie schon aktiv werden, bevor sich eine chronische

Wunde entwickelt.

Blutzucker

Der Blutzuckerwert sollte bei Diabetikern regelmäßig kontrolliert werden. Ein Diabetologe hilft, um diesen mittels Medikamente optimal einzustellen. Wenn der Blutzucker über einen langen Zeitraum zu hoch ist, entsteht ein Diabetischer Fuß.

Medizinische Fußpflege

Als Diabetiker sollte man regelmäßig eine medizinische Fußpflege in Anspruch nehmen. Hierfür ganz einfach einen Termin bei einem Podologen Ihrer Wahl vereinbaren. Hier kann nicht nur die Durchblutung gefördert, sondern auch schon im Vorfeld eine gefährdete Stelle erkannt werden.

Hautpflege

Die richtige Hautpflege ist bei Diabetikern entscheidend. Die Elastizität und Feuchtigkeit der Haut sollte mit Hilfe von Cremes und Ölen erhalten werden. Bei Diabetikern wird eine urealhaltiger (harnstoffhaltige) Körperlotion empfohlen.

Schuhkauf

Die Schuhe sind für einen Diabetiker das A und O. Ihre Füße müssen oft mehr als acht Stunden am Tag in dem Schuhwerk aushalten. Umso gefährlicher ist es, wenn durch die ungünstige Passform kleine Druckstellen oder Blasen entstehen.

Fußbäder

Fußbäder sind nicht nur für den Geist angenehm entspannend, sondern auch für die Blutgefäße. Die Bäder sollten max. 35 bis 37 Grad warm sein. Zu heiße und lange Bäder können die Haut austrocknen oder verbrennen.

Socken

Bei Socken sollten Sie auf dicke Nähte oder Bündchen verzichten. Diese können leicht Druckstellen verursachen. Tragen Sie außerdem helle Socken, so können Sie ggf. Verletzungen schneller erkennen.

Barfußlaufen

Barfußlaufen ist für Diabetiker überhaupt nicht empfehlenswert und sollte daher tunlichst vermieden werden. Die Füße sind durch die Vorerkrankung sehr empfindlich und anfällig für Verletzungen. Greifen Sie im Sommer lieber zu Sandalen und kontrollieren Sie Ihre Füße regelmäßig.

Sollten Sie an einer chronischen Wunde leiden, zögern Sie nicht: Melden Sie sich direkt zur Wundversorgung an! Denn mit modernen und feuchten Wundauflagen unterstützen wir Sie bei Ihrer Wundheilung optimal und versorgen Sie fachgerecht. Melden Sie sich entweder online an oder der wenn es ganz schnell gehen soll, nutzen Sie unsere Digitalen Wundvisite!

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