shutterstock_224078665.jpg

In Deutschland gibt es rund 2,7 Millionen Wundpatienten.

Darunter leiden ungefähr 890.000 Menschen unter chronischen Wunden. Wenn eine Verletzung nach vier Wochen nicht abgeheilt ist, sprechen Mediziner von einer chronischen Wunde. Häufig liegt dann eine Grunderkrankung vor, die das Abheilen der Wunde stört.

Ein Beispiel dafür ist der Ulcus cruris (umgangssprachlich auch „offenes Bein“ genannt), der in Folge einer Durchblutungsstörung auftreten kann. Bei diesen Wunden können moderne Wundauflagen die optimalen Voraussetzungen für die Wundheilung schaffen. 

Wir versorgen alle Wunden: 

  • Dekubitus („Druckgeschwür“)

  • Ulcus cruris („offenes Bein“)

  • Diabetischer Fuß

  • Wunden nach (Arbeits-)Unfällen

  • Wunden nach Operationen

  • Verbrennungen und Verätzungen

  • Wunden nach Amputationen

  • Wunden nach Tumorentfernung 

Sie leiden unter einer oder mehreren Wunden?

Kontaktieren Sie uns für einen Termin. Einer unserer Wundexperten kommt zu Ihnen nach Hause und begutachtet Ihre Wunde, danach leiten wir Ihre individuelle Versorgung ein. Detaillierte Informationen zum Ablauf erhalten Sie auf unserer Seite für Patienten.

Phasengerechte Wundversorgung

Bei der Wundheilung gibt es drei unterschiedlichen Phasen. In diesen Phasen haben die Wunden unterschiedliche Bedürfnisse. Daher passen wir die Wundversorgung in den jeweiligen Phasen an, um die bestmögliche Heilung zu erzielen. Diese Phasen laufen nacheinander ab, überschneiden sich allerdings auch teilweise:

Phase 1:

Reinigungsphase 

In der Reinigungsphase (auch Exsudationsphase, Entzündungsphase oder inflammatorische Phase genannt), werden die Zelltrümmer und Bakterien ausgeschwemmt. Die verletzten Gefäße beginnen sich zu verengen und die Blutung zu stoppen. Die Blutgerinnung beginnt. Dieser Vorgang ist bei akuten Wunden nach drei Tagen abgeschlossen. Bei chronischen Wunden erfolgen diese Mechanismen deutlich langsamer.

Phase 2: Granulationsphase 

In der Granulationsphase werden die Verluste durch neues Gewebe aufgefüllt. Die Haut bildet in der Wunde das Granulationsgewebe aus, was als vorläufiges Füllgewebe beschrieben werden kann. Das Gewebe ist in dieser Phase gut durchblutet, tiefrot, gekörnt und feucht glänzend. Sie beginnt bei akuten Wunden frühestens am zweiten Tag und kann bis zu 14 Tage anhalten.

Phase 3: Regenerationsphase

Bei akuten Wunden beginnt diese Phase, die auch Epithelisierungsphase genannt wird, ab dem vierten Tag und kann bis zum 21. andauern. Hier regeneriert sich die Epidermis (die oberste Hautschicht), das Gewebe ist dabei (hell)rosa bis weißlich. Die Zellen der obersten Hautschicht wachsen vom Wundrand auf der feuchten Oberfläche des Granulationsgewebes bis zum vollständigen Wundverschluss. 

Neben zahlreichen Vorteilen für die Patienten, birgt die phasengerechte moderne Wundversorgung auch Vorteile für die Pflegedienste und Pflegeheime, Kliniken, Ärzte sowie Dialysezentren. Sie arbeiten im Gesundheitswesen und sind an einer Kooperation interessiert? 

  • Instagram-Verlinkung
  • Facebook-Verlinkung

medical-wundmanagement GmbH

Hauptstraße 1a | 22962 Siek